May
28
2009
0

R.I.Privileg

Eben wagte ich einen letzten Ritt auf meiner alten Waschmaschine.
Jawohl, ich sage Ritt, denn ich musste in letzter Zeit wirklich drauf sitzen bleiben, damit sie nicht fast umkippt.
Ich benutze die Maschine erst seit Dezember, am Anfang funktionierte sie auch super, bis ich letztens lautes Donnern bis in meine Wohnung hoch hörte.
Ich rannte runter und sah die Maschine hin und her schlagen. Als erstes fand ich heraus, dass einer der vier Füße abgebrochen war und vermutete das Problem darin.
Also glich ich den Höhenunterschied mit einem Brett, Gaffa-Tape und noch mehr Tape aus.
Doch leider stellte sich heraus, dass das nicht ausreichte.
Obwohl ich die Maschine von nun an nur noch halb voll, ohne Schleudern (was ungefähr 999 U/min statt 1000 bei dieser Maschine sind) und im Schon-Feinwaschprogramm betrieb, wurde ich das Gefühl nicht los, dass vllt doch die Dämpfer oder Lager nicht mehr die Besten sind.
Erstaunlicher Weise bereitete das Trocken-Schleudern am Ende eines jeden Programms keine Probleme, sondern das “normale” Drehen während des Programms, bei dem anscheinend ein zu starkes Drehmoment von der Maschine aufgebracht wird.
Die Folge war, dass die Trommel gegen das Aussengehäuse schlug und das wirklich mit enormer Kraft, wie ich euch mit den folgenden Fotos zeigen möchte:

WM 01
man achte auf die Beulen in der Aussenwand

WM 02

WM 03

Nun ja, jetzt habe ich noch für gut eine Woche Wäsche, dann muss ich mir was neues überlegen.

Written by Vmaster in: Aachen, Ich, Wohnung |

Powered by WordPress | Theme: Aeros 2.0 by TheBuckmaker.com